Musik gegen Windmühlen - aus Chemnitz

Termine

IN MEMORIAM MIKIS THEODORAKIS (1925 - 2021)
Konzert und Spurensuche

15. Oktober 2021, 19.30 Uhr
Kraftwerk, Kaßbergstraße 36, 09112 Chemnitz

Am 2. September ist der griechische Komponist und Widerstandskämpfer Mikis Theodorakis gestorben. Seine Lieder sind weltbekannt.
Ihre Melodien bringen die Herzen zum Klingen, die Augen zum Leuchten. Ihre Texte den Kopf zum Denken.

Seine Musik ist Kunst für das Volk, eingängig und voller Lebenslust.
Die Geschichte dahinter ist schwer. Mikis hat sie selbst erlebt: die faschistischen deutschen und italienischen Besatzer in Griechenland; die britische Besatzung während des anschließenden, sogenannten Bürgerkrieges; die Militärjunta 1967-1974. Folter, knapp dem Tod entronnen, Verbannung, Exil.

Mitwirkende:

Lefteris Armyras (Gesang und Gitarre) & Alexandros Rantos (Bouzouki)
Die beiden Musiker waren die ersten, die nach dem Tod von Mikis Theodorakis in Deutschland ein Gedenkkonzert für ihn gaben. Sie kommen aus München und geben Konzerte im In- und Ausland.

Trio QUIJOTE
Sabine Kühnrich (Gesang, Querflöte)
Ludwig Streng (Gesang, Piano, Arrangements)
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre)
Das Chemnitzer Trio interpretiert die Lieder von Mikis Theodorakis seit über 20 jahren in deutscher Sprache und waren damit u.a. auch mehrfach an Gedenkorten in Griechenland zu Gast.
Ihr Aufruf: Hört Mikis Theodorakis!

Wassilis Aswestopoulos
Er ist Photojournalist, Autor und Filmer aus Aachen mit griechischen Wurzeln.
Über Mikis Theodorakis sagt er: "Generationen von Griechen sind mit seinem Werk aufgewachsen und wir alle betrachteten ihn als Teil unserer eigenen Familie. Und ja, er hat uns beigebracht, Katastrophen mit Optimismus und Musik zu begegnen."
Wassilis Aswestopoulos ist Autor des Buches "Mikis Theodorakis. Komponist. Friedensstifter. Volksheld." (kurz&bündig Verlag, 2018)

Eintritt: 15 €/ ermäßigt 9 €
Um Anmeldung wird gebeten:
sabine.kuehnrich@gmx.de
0177 2231335
Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften.

Veranstalter: KleinKunstTheater FATA MORGANA, Sabine Kühnrich
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb.
Wir bedanken uns bei allen Helfern und Freunden für die großartige Unterstützung.

 

Sa., 02.10.2021, 19 Uhr
Straßenbahnmuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 164, 09116 Chemnitz

Vom Klang der Arbeit

Der Mensch zwischen Ausbeutung und Selbstverwirklichung
im Spiegel von Liedern und Texten

Musik und Arbeit gehören zusammen. Was der Mensch mit Arbeit verbindet, die Bedingungen, unter denen er arbeitet oder das Fehlen von Arbeit, all das hat der Mensch schon immer in Worte gefasst und in Liedern besungen. Arbeit ist auch selbst manchmal Gelegenheit, zu singen. Manche behaupten sogar, das Musizieren wäre Arbeit.

Arbeit im Lied ist also älter und geht weit über das Arbeiterlied hinaus. Und auch das kann schon auf eine über 150-Wjährige Tradition verweisen. Philosophen und Literaten thematisieren Arbeit. Manchmal nehmen sie erst an Produktionsprozessen teil, um Arbeit und Arbeiter zu verstehen und über sie schreiben zu können.

Das Chemnitzer Trio QUIJOTE (Sabine Kühnrich, Ludwig Streng, Wolfram Hennig-Ruitz) sucht den Klang der Arbeit, blickt in die Geschichte und in die Zukunft, befragt kluge Köpfe von Heinrich Heine und Karl Marx, über Kurt Tucholsky bis Volker Braun und borgt sich Lieder von Lieder-Machern, wie Gerhard Gundermann, Victor Jara und anderen. Und dann sind da noch die eigenen Lieder über Arbeit und Mensch.

Ein Abend mit überraschenden Momenten - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Reservierung unter:
0151 19770685
Juliane.Bierschenk@sprachlit.uni-regensburg.de

 

Ein Aufruf, statt eines Nachrufs: Hört Mikis Theodorakis!

Heute morgen ist Mikis Theodorakis gestorben. Mit 96 Jahren, fast ein ganzes Jahrhundert alt.
Was bleibt von ihm? Seine Musik und seine Vision von Verständigung und Verständnis in einer friedlichen Welt. Wir, Sabine, Ludwig und Wolfram, das Chemnitzer Trio QUIJOTE, lieben seine Musik, seine Lieder. Sie beflügeln uns. Es gibt kaum ein Konzert, in dem wir nicht wenigstens einige seiner Lieder spielen. Ihre Melodien bringen die Herzen zum Klingen, die Augen zum Leuchten. Ihre Texte den Kopf zum Denken. Mit der Poesie der großen griechischen Lyriker wie Giorgos Seferis, Odysseas Elytis und Jannis Ritsos sind seine Vertonungen eine Symbiose eingegangen, die die Menschen weltweit erreicht.

Also bleibt Kunst für das Volk. Eine Kunst, die auf Traditionen aufbaut, die epochale Ereignisse widerspiegelt, Emotionen bindet und Hoffnung gibt.

Hansgeorg Hermann und QUIJOTE zu Besuch bei Mikis Theodorakis, Athen 2009

Hansgeorg Hermann und QUIJOTE zu Besuch bei Mikis Theodorakis, Athen 2009

Für uns als deutsche Künstler ist besonders faszinierend, wie sich in der Musik von Theodorakis die Lebenslust Bahn bricht. Wie schwer das Thema eines Liedes auch ist, wie präsent der Tod in manchen Versen sein mag, seine Musik hält alles und alle am Leben. Das, was die Verse beschreiben, hat er selbst erlebt: die faschistischen deutschen und italienischen Besatzer in Griechenland; die britische Besatzung währenddes anschließenden, sogenannten Bürgerkrieges; die Militärjunta 1967-1974. Schwere physische und psychische Folter, mehrfach knapp dem Tod entronnen, Verbannung, Exil. Wie viel Kraft muss das alles gekostet haben? Kraft, die Theodorakis nicht verlor, sondern vervielfacht in seine Kompositionen gegeben hat. Es sind über 1.000 Lieder, symphonische Werke, Opern, Ballettmusiken, Oratorien, Filmmusik...

Es bleiben die Erinnerungen an drei Begegnungen mit ihm: im Jahr 2000 in Ferropolis, dem ehemaligen Tagebau Gräfenhainichen, wo wir ihm eine Kassette mit ersten Aufnahmen übergaben. 2009 ein Besuch in Athen, gemeinsam mit dem Journalisten Hansgeorg Hermann, der eine Biografie über ihn geschrieben hatte, die wir in Deutschland und Griechenland vorstellten. 2013 besuchten wir ihn noch ein Mal in seinem Haus am Fuß der Akropolis. Es ging um die Geschichte des Oratoriums "Canto General", die wir in den Zwischentexten unserer kammermusikalischen Version in deutscher Übertragung erzählen wollten. Geduldig hat er alle Fragen beantwortet. Vor uns breitete sich die Welt-Geschichte eines halben Jahrhunderts aus. Griechenland, Frankreich, Chile, Kuba, Nikaragua, Israel...Salvador Allende, Pablo Neruda, Che Guevara, Fidel Castro... Eine Episode folgte der anderen. Und immer dieser Schalk, dieser Witz, wenn er etwas erzählte.

In allem übernahm Theodorakis Verantwortung: als Musiker, als Widerstandskämpfer, als Politiker. Er war zutiefst aufrichtig. Sein Handeln entsprach seinen Überzeugungen und keinem billigen Kalkül. Er war ein Weltbürger und weltbekannt. Bleibend das Bewusstsein, dass wir für alles was wir tun, Verantwortung tragen - auch und gerade als Künstler.

Mikis Theodorakis wird bleiben, im Ohr und im Gedächtnis, indem wir seine Musik hören und spielen. Darum lautet unsrer Aufruf: Holt die Schallplatten und CDs hervor, schaut Euch Filme an und besucht Konzerte, in denen seine Musik erklingt. Oder hört Mikis-Radio, eine digitale Datenbank der Musik von Mikis Theodorakis, mit 7.000 Musiktiteln aus 300 Alben und unveröffentlichten Aufnahmen:
https://mikisradio.blogspot.com/.

Chemnitz, 2. September 2021

Sabine Kühnrich
Ludwig Streng
Wolfram Hennig-Ruitz

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So., 1.8.2021, 16 Uhr
QUERBEET, Rosenplatz 4, 09126 Chemnitz

25 Jahre QUIJOTE
Sabine Kühnrich, Ludwig Streng & Wolfram Hennig-Ruitz

Quijote, Notstand Frieden

Das Künstlerkollektiv besteht schon länger als ein Vierteljahrhundert. Doch vor 25 Jahren haben sich die Musiker die literarische Figur Quijote zum Namenspaten gewählt. Sie hätten sich auch "Matrosen vom Kaßberg" oder "Teebeutelbindfadenverdreher" nennen können. Auch diese Namen standen zur Wahl. Aber: zu lang, zu deutsch, ungeeignet für den internationalen Markt.

 

Um QUIJOTE hat sich über die Jahre ein Kultur-Kosmos gebildet: Dichter, die Werke zur gesanglichen Verwendung schicken, Stammgäste, die an Programmideen mitwirken, Freunde, die den Eintritt kassieren, Maler, die CD-Covers gestalten...

und viele treue Fans, die in allen Lebenslagen zu ihnen halten.

 

Ein Kosmos voller Töne und Worte, der den Blick weitet und Perspektiven ändert.

 

Bei den Konzerten von QUIJOTE wird gelacht und geweint, andächtig gelauscht und gequasselt, geklatscht und protestiert. Kurzum ein Kosmos voller Leben.

 

Endlich nun wieder ein Lebend-Konzert mit Stücken aus der QUIJOTE-Manufaktur

 

NEUES - Coronazeit war Probenzeit

ALTES - zurück zu den Anfängen

ZEITLOSES - Klassiker eines Künstlerkollektivs

 

Ein Dank an alle, die diesen Kosmos mit Leben füllen.

 

Eintritt frei

 

Bitte reservieren Sie unter:
Tel.: 0177 2231335
Mail: sabine kuehnrich@gmx.de

 

Die Veranstaltung wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. 

Quijote, Notstand Frieden

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit PM2 Veranstaltungstechnik, die Licht und Ton betreuen.

 

Sa., 31.07.2021, 18 Uhr
QUERBEET, Rosenplatz 4, 09126 Chemnitz

KULTUR - HAUPT - TRAUM - STADT III.

Quijote, Notstand Frieden

Allezeit war Chemnitz ein Schmelztiegel der Kulturen. Auch heute wird die Stadt durch viele kulturelle Einflüsse aus aller Welt bereichert. Die Musiker von QUIJOTE nutzen die Chance und treffen sich mit internationale Künstlern aus Chemnitz und Umgebung.

Dabei sind:

 

YOUMA 

Mai Bash (Querflöte), Youssef Bash (Gesang, Gitarre), Maja Alkurdi (Percussion)

2014 kamen sie aus Syrien als Flüchtlinge nach Chemnitz. Nicht mal ein Jahr später standen sie zum ersten Mal mit QUIJOTE und dem gemeinsamen Programm "Krieg ist der Vater aller Dinge" hier auf der Bühne. Die Themen Vertreibung, Flucht, Heimat und Liebe sind auch heute präsent in ihren Liedern.

 

FIGURO - Theater mit Puppen 

Alexej Vancl wurde in Kiew geboren und hat schon an vielen Orten der Welt gearbeitet. Heute lebt er in Roßwein, also gleich um die Ecke. Begleitet wird er von Herrn Hilter. Der wiederum kommt aus einem mächtigen Paradies und spielt auf Augenhöhe - so gut das eben eine Puppe vermag.

 

ANA ALBORNOZ

Geboren in Santiago de Chile und als ehemalige Mitarbeiterin der chilenischen Neruda-Stiftung ist sie eine Spezialistin für Pablo Neruda. 2005 kam sie nach Chemnitz und 2007 übernahm sie den Vorsitz des Kulturvereins für die spanische Sprache AMISTAD e. V. Einige von Nerudas Gedichte werden von ihr in Originalsprache und von QUIJOTE in deutscher Sprache gelesen.

 

und das Trio QUIJOTE (Sabine Kühnrich, Ludwig Streng & Wolfram Hennig-Ruitz)

 

Eintrittspreis: 12 € (ermäßigt 6 €)

Bitte reservieren Sie unter:
Tel.: 0177 2231335
Mail: sabine kuehnrich@gmx.de

 

Veranstaltung in der Reihe "Dialog der Kulturen" :
mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb

 

Die Veranstaltung wird auch im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. 

Quijote, Notstand Frieden Quijote, Notstand Frieden

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit PM2 Veranstaltungstechnik, die Licht und Ton betreuen.

 

Di., 27.7.2021, 15 Uhr und 16.30 Uhr
Chemnitz

QUIJOTE beim Chemnitzer Cultursommer

15Uhr:         Am Flughafen, Heckert-Gebiet

16.30 Uhr:   Strand, Auepark

 

Mo., 26.7.2021, 15 Uhr und 16.30 Uhr
Chemnitz

QUIJOTE beim Chemnitzer Cultursommer

15Uhr:        Bürgerzentrum Sonnenberg, Sonnenstraße 35

16.30 Uhr:  Yorckcenter, Scharnhorststraße

 

Do., 15.07.2021, 15 Uhr
Park der Opfer des Faschismus, 09111 Chemnitz

Festival: GEGEN DAS VERGESSEN

Mit Texten, Musik und Gesprächen soll an den Sommer 2018 erinnert werden, in dem rechtsextreme Gruppen und Parteien im Schulterschluss durch Chemnitz zogen. Der offen gezeigte Fremdenhass schlug in rassistische und gewalttätige Übergriffe auf Menschen um. Das Festival zieht auch einen Erinnerungsbogen in die Zeit des Nationalsozialismus. Damals arbeiteten Menschen wie Sklaven in Chemnitz, Nachbarn verschwanden, weil sie anders waren oder an anderes glaubten. Der Krieg brachte viele Opfer und eine zerstörte Stadt mit sich. Nicht vergessen werden soll, dass Chemnitz der Ausgangspunkt des NSU war, der Menschen über Jahre kaltblütig ermordete.

Ausstellungen, Gespräche und Konzerte mit

Microphone Mafia, QUIJOTE (17 Uhr),...

 

Mit diesem Festival soll dieses Gedächtnis geschult werden. Es soll an den Sommer 2018 erinnern, in welchem Menschen durch Chemnitz gejagt wurden, es soll an die Zeit des Nationalsozialismus erinnern, in welche z.B. Menschen in Chemnitz wie Sklaven arbeiten mussten und Nachbarn verschwanden, weil sie anders waren oder anders glaubten. Es will an Chemnitz erinnern als Ausgangspunkt des NSU.

Ausstellung von VVN-BdA Chemnitz
Gedenken. Mahnen. Widerstand. – GESCHICHTSBAUSTELLE

Chemnitzer Kriegsspuren – Orte der Erinnerung an 1933-45.

Ausstellung der Geschichtswerkstatt Sachsenburg e.V.

Porträts und Biografien von im KZ Sachsenburg zwischen 1933 und 1937 inhaftierten Menschen.

Mehr Informationen unter: www.gegendasvergessen.eu

Gemeinsame Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen, des DGB Südwestsachsen und des Lokalen Aktionsplan für Demokratie der Stadt Chemnitz.

 

Die neue CD ist da!

CD Doch morgen Trio Quijote: Sabine Kühnrich, Ludwig Streng, Wolfram Hennig-Ruitz

DANK
Wir danken sehr herzlich: Frank Blumstein, Dagmar Ranft-Schinke, Uta und Ronald Ballaschk, Matthias Wagner und Carsten Zeise.
Ein besonderer Dank gilt den Dichtern, ohne die diese Lieder nicht entstanden wären.

BESETZUNG QUIJOTE
Sabine Kühnrich (Gesang, Querflöte)
Ludwig Streng (Gesang, Piano, Akkordeon, Gitarre, Sequenzer, Arrangements)
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre, Saxophon)

BESTELLUNG
Sabine Kühnrich & Ludwig Streng
Tel.: 0177-2231335
sabine.kuehnrich@gmx.de

 

Di., 10.12.2019, 19 Uhr
Gewerkschaftshaus, Augustusburger Str. 33,09111 Chemnitz

NOTSTAND FRIEDEN
Lieder und Texte über die Absurdität des Krieges

Quijote, Notstand Frieden

Die Menschheit hat in ihrer Geschichte unvorstellbare Ressourcen aufgewendet, um den Krieg zu perfektionieren. Den nächsten Weltkrieg überlebt die Menschheit wahrscheinlich nicht.
Wir sagen: Nicht die Menschheit abschaffen, sondern den Krieg!

Die Vereinten Nationen erklärten: "Jeder hat das Recht auf Frieden unter Bedingungen, in denen alle Menschenrechte gefördert und geschützt werden und die Entwicklung voll verwirklicht wird."
Wie können wir dieses Recht wahrnehmen?

In der Kunst wird das Thema Krieg und Frieden seit Jahrtausenden in den Mittelpunkt gerückt. Von den vielen Stimmen aus Literatur und Musik, aber auch aus Philosophie und Naturwissenschaften, wurden einige aufgegriffen. Egal, aus welchen Zeiten sie stammen, von ihrer Bedeutung haben sie nichts verloren. Flyer

QUIJOTE versteht sich als politisch engagiertes Künstlerkollektiv. Es reicht ihnen nicht, schön zu singen und ausgefeilt arrangierte Musik auf die Bühne zu bringen. Sie stellen sich in ihren Programmen den Fragen unserer Zeit. Und stellen eigene unbequeme Fragen, an ihr Publikum und die Welt.

Trio QUIJOTE
Sabine Kühnrich (Gesang, Flöte)
Ludwig Streng (Gesang, Piano)
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre, Saxophon)

Entritt: 10 €, ermäßigt: 5 €

Reservierung unter Tel.: 0177-2231335
sabine.kuenrich@gmx.de

Gemeinschaftsveranstaltung von KleinKunstTheater FATA MORGANA und DGB Südwestsachsen

 

Sa., 09.11.2019, ab 17.00 Uhr
Treffpunkt: Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstraße 17, 09112 Chemnitz

musikalische Begleitung der LICHTERWEGE
anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome 1938

Veranstalter: Die Buntmacher/innen

 

Fr., 08.11.2019, 19.00 Uhr
Galerie Weise – Kunstsalon, Rosenhof 4, 09111 Chemnitz

"Singe den Zorn und widerstehe in der Not"
Griechische Liederlyrik in zwei Sprachen

Quijote, Singe den Zorn und widerstehe in der Not

Die Wirklichkeit klingt in den Liedern derer, die sie leben.
Was wir in den meisten Medien über Griechenland erfahren, hat nichts mit dem wirklichen Leben der Menschen in diesem Land zu tun. Tauchen Sie ein in die Geschichte, das Leben und die Lebendigkeit der Griechen, mit den Liedern des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis (interpretiert von QUIJOTE) und den Liedern von Felix Leopold. Flyer

Felix Leopold
in Berlin geboren und in Stuttgart aufgewachsen, lebt Felix Leopold als Musiker und Poet nun schon seit über 17 Jahren in Griechenland. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und einer Gitarre interpretiert er Lieder, die voller Hingabe, Schmerz und Liebe, voller Sehnsucht und Lebenskraft von einem Leben erzählen, das ohne Würde und Freiheit nicht denkbar ist - und auch nicht ohne das Meer.

2017 war er zum ersten Mal in Chemnitz und begeisterte das Publikum, auch die Musiker von ...

QUIJOTE(Sabine Kühnrich, Ludwig Streng, Wolfram Hennig-Ruitz)
... da lag es auf der Hand, auch gemeinsam auf die Bühne zu gehen. Die Lieder von Mikis Theodorakis erzählen von Zeiten des Faschismus, des Bürgerkriegs und der Militärdiktatur in Griechenland, vom Widerstand, der Liebe zum Leben – und vom Meer.

Eintritt: 12 € ermäßigt: 6 €

Reservierung unter Tel.: 0177-2231335
sabine.kuehnrich@gmx.de

Veranstaltung in der Reihe "Dialog der Kulturen" vom KleinKunstTheater FATA MORGANA
mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz

 

Sa., 26.10.2019, 19.30 Uhr
Villa Leon, großer Saal, Schlachthofstr./Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

"Ein Licht vom Rand der Seele - Lieder gegen das Vergessen"

Die drei Chemnitzer Künstler begeben sich mit Liedern und Texten verschiedener Autoren auf die Suche nach einer humanen und gerechten Welt, ohne Krieg und Gewalt - mit Worten des Widerstandes gegen die Verfolgung Andersaussehender, Andersglaubender, Andersdenkender.

Der Schwur der Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald: "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung", vom 19. April 1945, ist erschreckend aktuell.

Die Künstler von QUIJOTE haben sich intensiv mit der Zeit des nazistischen Deutschlands und des 2. Weltkrieges beschäftigt. Dabei stießen sie auf Autoren wie Stefan Heym, Jura Soyfer oder Iakovos Kambanellis, Überlebender des Konzentrationslagers Mauthausen. Er legte in Gedichten Zeugnis ab über das Erlebte.

Sein Landsmann, der Komponist Mikis Theodorakis, der selbst gegen die deutschen Besatzer in Griechenland gekämpft hatte, vertonte die Verse. Sie wurden als „Mauthausenzyklus“ weltbekannt. QUIJOTE hat diese Texte, wie viele weitere Lieder von Theodorakis, ins Deutsche übertragen und wird auch Teile aus diesem Zyklus spielen.

Eintritt: frei (Spenden willkommen)

Kontakt: Sabine Kühnrich, Tel.: 0177-2231335
sabine.kuehnrich@gmx.de

Veranstalter: Deutscher Freidenkerverband e.V. - Landesverband Bayern

 

Sa., 28.09.2019, 19 Uhr
Kreuzkirche, Luisenstraße 13, 34119 Kassel

"CANTO GENERAL - DER GROSSE GESANG"
Text: Pablo Neruda / Musik: Mikis Theodorakis

in deutscher Sprache und musikalischer Bearbeitung für 3 Stimmen

mehr darüber

im Rahmen der Kulturwoche vom 23.– 29.September 2019
mit einem literarisch-musikalisches Portrait des Dichters Pablo Neruda

Veranstalter: Verein Literaturhaus Nordhessen e.V. Kassel

 

So., 02.06.2019, vormittags
Fabrik, (ehem. Konzentrationslager Sachsenburg), An der Zschopau 1, 09669 Frankenberg, OT Sachsenburg

10. Sachsenburger Dialog

Musikalischer Betrag von QUIJOTE

 

So., 24.03.2019, 15 Uhr
Neue Sächsische Galerie, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz

"Bleib ein Mensch, Kamerad,..." - Jura Soyfer und seine Zeit

mit Prof. Peter Porsch (RLS Sachsen), QUIJOTE und Mike Melzer (RLS Sachsen)

Jura Soyfer wurde in Charkow geboren und zog mit seinen Eltern in seiner Kindheit aus Angst vor der neuen Sowjetmacht nach Wien. Er betrachtete als Kolumnist und Kommunist Nazideutschland von Österreich aus und schrieb bissig-böse Kommentare in seinen Gedichten über SA-Bullen, über einfache Menschen, über KDF, über deutsche Juristen sowie über die deutsche Verfassung.

Jura Soyfer schrieb Stücke für die Kleinbühnen wie „Der Weltuntergang“ oder „Broadway-Melodie 1492“, die auch heute nichts an Aktualität verloren haben.

Er wurde 1938 beim Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich kurz vor dem Grenzübertritt in die Schweiz von den Nazis verhaftet und wurde ins Konzentrationslager Dachau, wo er das Dachau-Lied schrieb. Einen Tag vor seiner Freilassung aus dem KZ Buchenwald, welche durch Freikauf seiner Eltern erfolgte,starb Jura Soyfer mit 26 Jahren im Krankenlager an Typhus. In Österreich ist er auf Grund auch der Arbeit der Jura-Soyfer-Gesellschaft sehr präsent.

Das Programm will Jura Soyfer mit seinen fast vergessenen Texten wieder zu Gehör bringen als Mahnung und Verpflichtung in Zeiten, wo wieder die braune Pest ihr Angesicht schamlos erhebt.

Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur

 

Do., 21.03.2019
Jüdische Gemeinde Chemnitz, Stollberger Str. 28, 09119 Chemnitz

Krieg ist der Vater aller Dinge...
Lieder und Texte über Flucht, Heimatlosigkeit, Hoffnung

weiterlesen

mit Mai Alkurdi (Querflöte) und Youssef Bash (Gitarre, Gesang) aus Syrien sowie QUIJOTE

Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur

 

Sa., 09.03.2019, 20 Uhr
Dorper Kirche, Schützenstr./Ritterstr. , 42659 Solingen – Dorp

„Sonne der Gerechtigkeit“ - Lieder von Mikis Theodorakis in deutscher Sprache

 

Do., 07.03.2019, 19 Uhr
Buchhandlung am Brühl, Elisenstraße 5, 09111 Chemnitz

Premiere:
"Nachrichten aus der Küche des Weltgeists"
Musikalisch-literarisches Programm mit Texten von Peter Hacks

Gefunden, gesprochen und gesungen von Sabine Kühnrich & Ludwig Streng

Wäre Peter Hacks nicht 2003 gestorben, wäre er 2018 neunzig Jahre alt geworden. Grund genug, sich in die Gedankenwelt eines der wichtigsten deutschen Autoren zu vertiefen. Hacks' ästhetisch höchst anspruchs­volle Texte sind humorvoll, provokant, hin und wieder auch unhöflich. Das machte ihn bekannt, aber nicht allseits beliebt. Doch dem Weltgeist ist längst klar:

Hacks war ein Meister der Sprachkunst, egal, ob er Dramen schrieb, Gedichte, Erzählungen für Kinder oder Essays. Nur manchem Verwalter deutscher Kultur ist die hohe Qualität seiner Literatur noch nicht aufgefallen. Die Ansprüche sind eben verschieden.

Erleben Sie an diesem Abend die Texte eines Autors mit Haltung und Charakter und freuen Sie sich mit den zwei Chemnitzer Akteuren über Hacks' Sprachwitz.

Preis: 10 € VVK/ 11 € AK, ermäßigt: 6 € VVK/ 7 € AK

Reservierungen unter:
0371-440449 oder 0371-414201 (Anrufbeantworter)
buchversand.ebert@web.de

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb

 

Fr., 22.02.2019, 19 Uhr
Kunstsalon Rosenhof (Galerie Weise), Rosenhof 4

Ensemble WIRBELEY - Barrierefreie Volksmusik (Dresden) mit dem Kniegeiger BASSEM HAWAR (Bagdad/ Köln): "ERKENNE DICH SELBST IM FREMDEN"
Interkulturelle Begegnung in der universellen Sprache der Musik

Bassem Hawar. Der aus Bagdad stammende Ausnahmemusiker spielte mit seiner Djoze, einer irakischen Kniegeige, bereits 2018 zum Auftakt der Konzertreihe "ERKENNE DICH SELBST IM FREMDEN" und geht nun mit der WIRBELEY unter dem Titel "Zwischen Elbe und Euphrat" auf Tournee durch Sachsen und Berlin.

"Barrierefreie Volksmusik". So nennt das Dresdner Ensemble WIRBELEY programmatisch seine Arbeit. Seit 2018 lädt die WIRBELEY in der Veranstaltungsreihe "Erkenne Dich selbst im Fremden" Gastmusiker aus einem fremden Kulturkreis zu konzertanten Begegnungen ein. Im Mittelpunkt dieser Konzerte steht der Prozess der Annäherung, der Weg zu einer gemeinsamen Sprache.

Eintritt: 12 € (ermäßigt 6 €)

Veranstaltung in der Reihe "Dialog der Kulturen" - mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz Veranstalter: KleinKunstTheater FATA MORGANA

 

 

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